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Informationen zum Coronavirus - Fragen und Antworten

Rückkehr in den „Normalbetrieb“

Unter engen hygienischen Rahmenbedingungen kehrt die Geomed-Kreisklinik zurück in den Normalbetrieb. Es besteht weiterhin ein umfassendes Hygienekonzept, um die Infektionsgefahr im Krankenhaus nahezu auszuschließen. Im Gesamten finden alle medizinischen notwendigen Behandlungen, Untersuchungstermine und operativen Eingriffe statt. Einbezogen werden auch die planbaren Eingriffe, die aufgrund der ersten Phase der Pandemie verschoben wurden. Bei Bedarf klären Sie dies im Vorfeld mit dem Sekretariat der jeweiligen Abteilung/Klinik ab.

Alle Patientenaufnahmen durchlaufen ein Screening auf das Vorliegen einer Infektion. Zudem werden in Zukunft alle Patienten getestet. Für die planbaren Eingriffe erfolgt die Testung im Vorfeld der stationären Aufnahme. Diese Patienten müssen die Zeit nach dem Abstrich bis zum OP-Termin in häuslicher Quarantäne verbringen.

Bei Patienten, die über die Zentrale Notaufnahme aufgenommen werden, erfolgt die Testung bzw. der Abstrich direkt in der zentralen Notaufnahme. Bis zum Ergebnis (in der Regel 1 – 2 Arbeitstage nach dem Test) ist der Patient gemäß den Vorgaben der aktuell gültigen Allgemeinverfügung auf der Normalstation vornehmlich im Einzelzimmer untergebracht. Da in allen Bereichen unseres Krankenhauses erweiterte Hygienemaßnahmen gelten, kann das Risiko einer Infektion minimiert werden.

Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen, die Informationen über lokale Entwicklungen und allgemeine (rechtlichen) Gegebenheiten des Landratsamtes Schweinfurt unter www.landkreis-schweinfurt.de zu nutzen.

Besucherregelung

Als Krankenhaus haben wir eine besondere Vorbildfunktion zu erfüllen. Bitte unterstützen Sie uns dabei und haben Verständnis für folgende Besuchsregelungen, die von Ihnen verbindlich einzuhalten und durch Unterschrift auf dem Anmeldebogen an der Pforte u bestätigen sind:

  • Ihr Zugang zur Klinik erfolgt nur über den Haupteingang
  • Klingeln Sie bitte, der Pfortendienst öffnet Ihnen die Tür
  • Sofern Sie lediglich etwas für Ihren Angehörigen vorbeibringen, kann dies im Eingangsbereich hinterlegt und weitergereicht werden
  • Beim Eintritt führen Sie bitte eine Händedesinfektion durch und bringen einen Mund-Nasen-Schutz (MNS) an. Desinfektionsmittel und MNS stehen beereit. 
  • Halten Sie bitte immer das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Meter ein
  • Beim Betreten und beim Verlassen des Krankzimmers ist noch einmal eine Händedesinfektion durchzuführen
  • Die maximale Besuchsdauer beträgt eine Stunde

Sofern möglich, bitte wir Besucher und Angehörige sowie ambulante Patienten einen eigenen geeigneten Mund-Nasen-Schutz für den Aufenthalt in unserem Hause mitzuführen.

Haben Sie bitte auch dafür Verständnis: Bei Nichtbeachtung bzw. Verstößen kann vom Hausrecht und Zutrittsverbot Gebrauch gemacht werden!

  • Personen mit Krankheitssymptomen (z.B. Fieber/Atemwegserkrankungen) dürfen das Krankenhaus nicht als Besucher betreten.

Wir danken in diesem Zusammenhang bei Patienten, Besuchern und Angehörigen für das bisher entgegengebrachte Verständnis und ihre aktive Mitarbeit.

Bitte bleiben sie weiter solidarisch vornehmlich mit älteren und vorerkrankten Menschen. Eine vollkommen freie Besuchszeitenregelung ist in der aktuellen Situation noch nicht wieder sinnvoll und gefahrenfrei.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an unser Pfortenteam unter 09382-601 222.

Weiterhin keine Arzt-Patienten-Seminare, Gruppentherapien oder Ähnliches

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir bis auf Weiteres aufgrund der bekannten Gesamtsituation keine Veranstaltungen, Seminare u.ä. durchführen.

Wir haben einige weitere wichtige Punkte für Sie und Ihre Angehörigen gesammelt, die Ihnen helfen sollen, die Fülle an Informationen ein wenig zu sortieren:

  • Anruf statt Wartezimmer bzw. Notaufnahme
  • Bitte verzichten Sie zunächst darauf, bei ersten unklaren Symptomen wie Husten, Fieber etc. direkt in die Notaufnahme einer Klinik zu gehen. Stattdessen empfehlen die Behörden und wir dringend, sich zunächst an den Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung zu wenden, den Sie bundesweit unter der Telefonnummer 116117 erreichen. Patienten mit akuten Atemwegsproblemen, melden sich bitte vor der Zentralen Notaufnahme und machen sich dort durch „klingeln“ bemerkbar. Folgen Sie bitte den Anweisungen unseres Personals Es gilt:

Nicht selbständig eintreten - Sie werden abgeholt, bzw. erhalten weitere Informationen!

Unterstützung und Begleitung in der Krise für stationäre Patienten und deren Angehörige

Im klinischen Bereich mangelt es bisher an einer flächendeckenden und strukturierten psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene und Beschäftigte in krisenhaften und potentiell traumatisierenden Situationen. Neben der medizinisch aufwändigen Versorgung der an COVID19 erkrankten, isolierten Patienten, ist auch die Betreuung der Angehörigen vor dem Hintergrund weitreichender Besuchsverbote zu gewährleisten.

Unser Angebot richtet sich deshalb auch an nicht COVID erkrankten, stationärer Patienten und deren Angehörige, die ebenso durch die aktuelle Situation isoliert sind.

In diesem Sinne bietet unser erfahrenes Team (Psychologen, Sozialarbeiter, Seelsorge) eine erste Hilfestellung und kann damit die Weichen für eine weitere positive Verarbeitung des Ereignisses stellen. Scheuen Sie sich also nicht mit uns Kontakt aufzunehmen. Als erste Ansprechpartnerin steht Ihnen unter 09382-601 514 Frau Groha-Herold gerne zur Seite.

Fragen und Antworten:

Allgemeine Vorgehensweise bei Verdacht auf eine Corona-Infektion:

Personen, die für sich konkret ein Infektionsrisiko sehen oder persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der SARS-CoV-2 nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen wie folgt verhalten: 

Hausarzt / Ärztlichen Bereitschaftsdienst / Gesundheitsamt kontaktieren!

Setzen Sie sich bitte telefonisch mit Ihrem Hausarzt in Verbindung. Sie können sich auch an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) wenden unter Telefon 116 117. Falls Sie Kontakt zu positiv getesteten Personen hatten, sollten Sie sich an das Gesundheitsamt (Tel. 09721 55-745) wenden, welches mit einer individuellen Befragung die persönlichen Maßnahmen empfehlen kann. Sollte es hierbei zu längeren Wartezeiten kommen, werden Sie gebeten auf jeden Fall weiter in der Leitung zu bleiben.

Vor allem aber: Bleiben Sie entspannt, bleiben Sie Zuhause, trinken Sie viel und kurieren Sie die Krankheit nach Möglichkeit aus – so, wie Sie es auch bei einem grippalen Infekt tun würden. Bei schlimmer verlaufenden Symptomen, dauerhaft hohem Fieber und Luftnot sollten Sie selbstverständlich den Hausarzt bzw. Notarzt verständigen.

Welche Symptome hat man als Erkrankter?

Die Symptome ähneln in der Regel denen der gewöhnlichen Grippe, beginnen aber nicht schlagartig, sondern eher schleichend: Fieber, Schnupfen, trockener Husten, Halsschmerzen. Im weiteren Verlauf kann es bei einigen Patienten zu Kurzatmigkeit, Luftnot sowie einer Lungenentzündung kommen. In seltenen Fällen klagten Betroffene über Übelkeit und Durchfall.

Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen akuten Atemwegsinfektionen: Husten und Niesen Sie nur in Ihre Ellenbeuge, nicht in Ihre Hand. Waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände und halten Abstand zu Erkrankten (> 2 m). Da auch die Grippe derzeit in Deutschland um sich greift, sind diese Maßnahmen generell empfehlenswert. Auch auf das Händeschütteln sollte ebenso wie auf Umarmungen verzichtet werden. Generell sollten Menschen, die an einer Atemwegserkrankung leiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben bzw. Menschenansammlungen vermeiden.

Wie lange dauert es, bis die Krankheit ausbricht (Inkubationszeit)?

Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Symptome auftreten. Im Durchschnitt beträgt die Inkubationszeit laut WHO fünf bis sechs Tage. 

Wie wird das neuartige Coronavirus übertragen?

Das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

Wichtige und interessante Links

Hier finden Sie eine Aufstellung von Informationen zum Coronavirus und Hygienetipps: 

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (RKI)

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (RKI)

Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (BZgA)

Wichtige Hygienetipps (BZgA)

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