Der sogenannte hyaline Knorpel überzieht die Knochenoberflächen im Bereich der Gelenke. Er ist bis zu 5 mm dick und erlaubt ein schmerz- und reibungsfreies Gleiten der Gelenke. Zusätzlich wird das Gelenk durch die Gelenkflüssigkeit „geschmiert“ und der Knorpel ernährt. Verletzungen des Knorpels führen zu Beschwerden und Einschränkung der Gelenkfunktion. Langfristig kann hierdurch eine Arthrose entstehen. Derartige Verletzungen sehen wir in allen Gelenken, vor allem aber im Knie-, Sprung- und Schultergelenk. Bei ansonsten gesundem Gelenk kann nach Diagnosesicherung (Gelenkspiegelung, Kernspintomographie) eine Rekonstruktion durch eine Knorpeltransplantation erfolgen. Hierzu stehen uns verschiedene Verfahren mit sehr guten Ergebnissen zur Verfügung.

Bei einem Gelenkverschleiß (Arthrose) ist eine derartige Knorpeltransplantation nicht erfolgversprechend, handelt es sich hierbei doch um einen Schaden der gesamten Oberfläche und nicht nur um einen umschriebenen Schaden. Neben den operativen Möglichkeiten (Gelenkspiegelung, künstlicher Gelenkteil- und -totalersatz) sind konservative Ansätze, vor allem in frühen Stadien, erfolgreich. Durch die Injektion von künstlicher Gelenkflüssigkeit (Hyaluronsäure) in Kombination mit hochkonzentrierten Eigenblutbestandteilen (Wachstumsfaktoren) können erstaunlich gute Ergebnisse erreicht werden. Hierbei wird Ihr Blut mittels einer speziellen patentierten Doppelspritze (geschlossenes steriles System) und einem speziellen Verfahren in seine Bestandteile aufgetrennt. Das autologe conditionierte Plasma (ACP) enthält spezielle Stoffe wie Wachstumsfaktoren, die zu einer Heilung bei Arthrose aber auch bei Sehnen- und Sportverletzungen (Tennisellenbogen, Achillodynie, etc.) beitragen. Vereinbaren Sie einfach einen Termin in unserer Sprechstunde. Hier besprechen wir Ihre individuelle Situation und die Erfolgsaussichten.

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