Geomed langfristig erhalten
28.01.2010
(kör) Über eine seit 2007 positiv verlaufende Gesamtentwicklung der kreiseigenen Geomed-Klinik in Gerolzhofen berichtete Geschäftsführer Wolfgang Schirmer den Mitgliedern der CSU-Kreistagsfraktion bei ihrem Informationsbesuch. Personelle Veränderungen wie auch medizintechnische Erweiterungen hätten bewirkt, dass im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr die Patientenzahlen im ambulanten und stationären Bereich auf nahezu 10 000 Patienten gesteigert worden seien, wie es in einer Mitteilung der Fraktion heißt. Gleichzeitig sei auch die wirtschaftliche Entwicklung deutlich verbessert worden, für 2010 deute sich eine weitere Verbesserung an, wird Schirmer zitiert. Die kompetente medizinische Versorgung in der Akut- und der Intensiv-Medizin sei in der Region bekannt. Knapp zwei Drittel der stationären Patienten kommen aus dem Landkreis Schweinfurt, ein weiteres Drittel aus Nachbarkreisen. Dies führte Schirmer auf die familiäre und persönliche Pflege durch die 135 Mitarbeiter und auf fachliche Kompetenz der 20 Ärzte zurück. Dies komme wie auch die moderne und qualitativ gute Ausstattung den Patienten zugute. Die CSU-Kreistagsfraktion sieht damit für die Bevölkerung den Landkreis beim Fortbestand der Klinik in der Pflicht, heißt es in er Mitteilung weiter. Trotzdem müsse alles versucht werden, durch gezieltes Marketing Ergebnisverbesserungen zu erreichen. Eine Situation wie beim etwa im gleichen Zeitraum in Mellrichstadt erbautem Kreiskrankenhaus, das zur Zeit einplaniert werde, sei für die CSU-Kreistagsfraktion eine völlig undenkbare Lösung. Eine verbesserte Auslastung der Klinikbetten sowie Partnerschaften und Kooperationen würden deshalb angestrebt, um den Kreishaushalt in den nächsten Jahren deutlich zu entlasten. www.mainposte.de
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