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04.07.2008

Geomed-Klinik hat breites Spektrum an Leistungen

Förderverein des Krankenhauses finanziert eine Vakuumpumpe für den neuen Chefarzt Michael Dietrich

 

 

 

 

 

(bg) „Wir verwenden das Geld ausschließlich für das Krankenhaus und somit für die Patienten“, sagte Lieselotte Feller, die Vorsitzende des Fördervereins der Geomed-Klinik bei dessen Jahreshauptversammlung. Sie sprach die Aktionen im Advent, zum Valentinstag und zu Ostern an, bei denen Mitglieder im Namen des Vereins Kalender, Blumen und Ostereier an die Patienten verteilten. Momentan gehören 90 Frauen und Männer dem Verein an. Im Vereinsjahr gab es vier Austritte und einen Todesfall.

Angeschafft wurde ein Pflegestuhl im Wert von etwa 1900 Euro. „Dieses Jahr soll es eine Vakuumpumpe und eine Kniebewegungsschiene sein. Sie wird notwendiger gebraucht als die geplante Schulterbewegungsschiene“, sagte Feller und dankte für Spenden von 1370 Euro und bei allen, die sie unterstützt haben.

Schatzmeisterin Ingeborg Wolf erläuterte die Finanzen Nachdem Kassenprüferin Claudia Scherer nichts zu beanstanden hatte, wurde der Vorstandschaft einstimmig entlastet.

Ist die Existenz der Geomed-Klinik gefährdet angesichts der allgemeinen Entwicklung auf dem Gesundheitssektor, wollte Otmar Wolf wissen. Lieselotte Feller darauf: „Ein neuer Chefarzt wurde eingestellt, das wäre sonst nicht geschehen.“ Wolfgang Schirmer, Geschäftsführer der Geomed-Klinik, fügte an: „Niemand weiß, wo die Gesundheitspolitik hinführt. Wir brauchen uns nicht zu verstecken gegenüber anderen Kliniken, denn wir haben ein breites Spektrum. Grundversorgung und Spezialisierung ist der Weg, den wir beschreiten. Wichtig ist, dass wir regional zusammenhalten – Krankenhaus, Patienten und Ärzte – das ist der beste Weg zum Erhalt der Klinik“, erläuterte er. Ein großes Lob sprach Hiltrud Scheder aus Traustadt dem Geomed aus: „Ich war im April als Patientin hier und die Ärzte haben mich wieder gut hinbekommen. Ich war sehr zufrieden. Hoffentlich bleibt das Krankenhaus erhalten“, betonte sie – Applaus.

Im Anschluss an die Generalversammlung stellte Chefarzt Michael Dietrich sich und sein Aufgabengebiet vor. Das Leistungsspektrum reiche von Kropf-Operationen mit Nervenüberwachung während der OP, Magen-Darm-Chirurgie, auch bei Krebserkrankungen, Gefäßchirurgie bis hin zu Wundmanagement mit moderner Wundversorgung einschließlich Vakuumtherapie. „Geplant ist eine spezielle Sprechstunde für Proktologie, also für Erkrankungen des Enddarms wie zum Beispiel Hämorrhoiden“, sagte er.

Michael Dietrich, der viele Jahre Oberarzt der Chirurgie am Leopoldina-Krankenhaus in Schweinfurt war, arbeitet seit Juni in der Geomed-Klinik im Bereich der Allgemein-, Viszeral-, und Gefäßchirurgie. Seine Einstellung erweiterte den Leistungsbereich der Klinik, zum Beispiel im Bereich der Laparoskopie, der sogenannten „Knopf- oder Schlüssellochchirurgie“. Neben Operationen an der Gallenblase und am Blinddarm sind jetzt Eingriffe am Dickdarm mit dieser Methode möglich.



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