|
Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im Mittelpunkt Modernste Ausstattung für Operationen und postoperative Physiotherapie 
| Dr. med. Michael Dietrich Arzt für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Chefarzt der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie |
Als Viszeralchirurgie bezeichnet man die Eingriffe an den Eingeweiden. Somit stehen Operationen an Magen und Darm einschließlich des Enddarms im Mittelpunkt. Es werden sowohl entzündliche als auch bösartige (Krebs) Erkrankungen operiert. Speziell Dickdarm- und Mastdarmkrebsoperationenbilden einen Schwerpunkt meiner Tätigkeit. In bestimmten Fällen ist eine Vor- und/oder Nachbehandlung mittels Chemotherapie und Bestrahlung erforderlich. Dies erfolgt in enger Zusammenarbeit mit unseren Internisten. Operationen an der Schilddrüse werden ebenfalls fachmännisch und kompetent durchgeführt. Mittels Überwachung der Stimmbandnervenfunktion während der Operation ist die Verletzungswahr-scheinlichkeit des Nerven minimiert. Ferner beinhaltet unser Leistungsspektrum die Entfernung der Gallenblase bei Steinleiden. Die Operation ist in ca. 95% der Fälle mit Knopflochchirurgie, d.h. mit kleinen Schnitten, möglich. Für Patienten mit Erkrankungen des Endarms und Afters, z.B. Hämorrhoiden, Fisteln, Fissuren, gibt es eine spezielle Sprechstunde, in der auch Inkontinenzprobleme beim Stuhlgang vertraulich besprochen werden können. Mit nahezu 300 Eingriffen pro Jahr stellt die operative Versorgung eines Leistenbruchs(Hernien), Nabelbruchs oder eines großen Narbenbruchs einen weiteren Schwerpunkt dar. Oberarzt Dr. Gröber ist hierbei sehr engagiert und betreut über die Region hinaus Patienten. Die Gefäßchirurgie befasst sich mit Eingriffen bei Gefäßverschlüssen. Diese können allmählich entstehen – bedingt durch Gefäßverkalkung – und führen zur sogenannten „Schaufensterkrankheit“. Hierbei muß man nach kurzer Gehstrecke immer wieder mit Wadenschmerzen stehen bleiben. Aber auch Gerinnselausschwemmungen aus dem Herzen bei Herzstolpern können Gefäße verschließen. Dies geschieht plötzlich und geht mit starken Schmerzen in Arm oder Bein einher. Hier ist eine sofortige Operation erforderlich ansonsten droht die Amputation. Bei Verengung der Halsschlagader besteht ein hohes Risiko einen Schlaganfall und somit Pflegebedürftigkeit zu erleiden. Hier kann der Gefäßchirurg die Halsschlagader „vom Kalk säubern“ und das Gefäß erweitern. Aussackungen der Bauchschlagader (Aortenaneurysma) werden durch Einsetzen eines Kunststoffgefäßes ausgeschaltet. Dies sollte spätestens bei einer Erweiterung von 4-5 cm erfolgen, weil die Gefahr des Platzens der Bauchschlagader bei Größenzunahme steigt. Schließlich bildet die operative Behandlung von Krampfadern (Varizen) einen Schwerpunkt in unserer Abteilung. Die Diagnostik erfolgt in aller Regel über eine Ultraschalluntersuchung. Stadiengerecht und mit kleinen Schnitten werden die krankhaften Venen entfernt. Dialysepatienten kann ich eine weitläufige, kompetente Erfahrung in der Shuntchirurgie anbieten. Hierbei blicke ich zurück auf eine langjährige gute Zusammenarbeit mit der Dialyseabteilung im Leopoldina-Krankenhaus sowie dem Kuratorium für Heimdialyse in Schweinfurt. Für alle Patienten mit Erkrankungen der Arterien oder Venen bieten wir zur Abklärung operativer Möglichkeiten eine Gefäßsprechstunde an.
|